Anmeldung zur
BIG Challenge
Spendensumme 2019

228.762,54 €

Ergebnisse 2019

Die Ergebnisse für 2019 gibt es hier.

 

Aufgeben kommt nicht in Frage - mit BC sportlich aktiv gegen Krebs!

Krebs ist eine Krankheit, die einen von drei Menschen trifft und die für den Betroffenen, seine Familie, Freunde und Kollegen schwerwiegende Folgen hat. Wir setzen uns mit großem Engagement dafür ein, dem Elend und dem Gefühl der Ohnmacht, das durch die Krankheit Krebs verursacht wird, ein Ende zu bereiten.

Sie können uns unterstützen - ob als Teilnehmer, Sponsor oder Vereinsmitglied!



Zu unserer Partnerveranstaltung in Schleswig-Holstein:

www.bigchallenge-sh.de


Nach der BIG Challenge ist vor der BIG Challenge ...

Das BIG Challenge-Jahr 2019 ist zu Ende und noch ist keine endgültige Entscheidung zum Veranstaltungsort 2020 getroffen. Die Gespräche und Planungen laufen allerdings auf Hochtouren. Unabhängig vom Aktionstag läuft die BIG Challenge natürlich weiter. Wir sammeln weiter Spenden und wollen damit ausgewählte Projekte der Deutschen Krebshilfe unterstützen. Folgende Projekte stehen für 2020 nach einer Vorauswahl durch die Deutsche Krebshilfe zur Verfügung. Auf der Mitgliederversammlung wird darüber entschieden, welches Projekt mit den Spenden des aktuellen Spendenjahres gefördert wird.

 

Forschungsprojekt: Darmkrebs – Therapie nach Maß

Jährlich erhalten rund 59.000 Menschen hierzulande die Diagnose Darmkrebs – damit gehört diese Tumorart zu den häufigsten  Krebserkrankungen in Deutschland. Obwohl in den letzten Jahren wichtige Fortschritte durch die Forschung erzielt wurden, können immer noch nicht alle Betroffenen geheilt werden. Denn je nach Beschaffenheit des Tumors ist eine Chemotherapie mitunter wirkungslos.

Das liegt auch an der unterschiedlichen Sauerstoffversorgung des Darmtumors: Ist der Sauerstoffgehalt in den einzelnen Krebszellen nur gering, wirken die Medikamente kaum oder gar nicht. Heidelberger Wissenschaftler vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen forschen nun an einer neuen Therapie, die genau auf den jeweiligen Tumor zugeschnitten ist. So soll jeder Patient eine personalisierte Behandlung mit maximaler Wirkungskraft erhalten. Ziel ist es, alle Krebszellen gezielt und effektiv anzugreifen – sowohl solche, die für das Wachstum viel, als auch diejenigen, die nur wenig Sauerstoff benötigen.

Dafür wollen die Forscher zunächst die besten Wirkstoffe zur Bekämpfung sauerstoffreicher als auch sauerstoffarmer Krebszellen herausfinden. Im nächsten Schritt testen sie im Labor, welche Kombination am wirksamsten ist. Auf dieser Basis sollen später klinische Studien für Dickdarmkrebs erfolgen. Dieses Forschungsprojekt eröffnet Darmkrebspatienten neue hoffnungsvolle Perspektiven auf Heilung. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 446.000 Euro über einen Zeitraum von 3 Jahren.

Forschungsprojekt: Bauchspeicheldrüsenkrebs – endlich eine wirksame Therapie finden

Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs handelt es sich um eine seltene, jedoch besonders aggressive Krebsart. 19.000 Menschen trifft sie jährlich, vor allem Patienten jenseits der siebzig. Wer diese Diagnose erhält, hat zumeist eine schlechte Prognose auf Heilung und bedauerlicherweise nur noch eine kurze Lebenserwartung.

Bauchspeicheldrüsenkrebs im Frühstadium ist kaum zu diagnostizieren. Er schmerzt nicht, sondern verursacht höchstens unspezifische Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Druckgefühl im Oberbauch oder Rückenschmerzen. Wird ein Bauchspeicheldrüsenkarzinom entdeckt, ist es für eine Operation oft schon zu spät. Meist haben sich die Krebszellen schon im Körper ausgebreitet. Auch auf eine Chemotherapie reagiert der Tumor häufig nicht – er wird schnell resistent. Experten eines Forschungsverbunds der Universitätskliniken Bochum, Essen, Frankfurt, Göttingen, Ulm und Würzburg wollen endlich verstehen, welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Ihr Ziel: die Basis für neuartige Medikamente zu schaffen, die den Tumor so umprogrammieren, dass eine Chemotherapie wirkt.

Dabei setzen sie auf sogenannte regulatorische Proteine: Diese steuern bestimmte Prozesse in der Zelle und sind beim Pankreaskarzinom vermutlich für die Therapieresistenz und die schnelle Metastasenbildung verantwortlich. Im Laborversuch konnten die Wissenschaftler bereits erste Erfolge verbuchen: Die Blockade zweier regulatorischer Proteine ließ den Tumor langsamer wachsen, schaltete Krebszellen gezielt aus und verhinderte die Bildung von Resistenzen. Doch bis dieser Ansatz im Klinikalltag eingesetzt werden kann, ist es noch ein weiter Weg: Die Forschung ist komplex, und die Sicherheit der Patienten steht bei einem ersten Einsatz eines neuen Wirkstoffes an oberster Stelle. Neben Forschergeist bedarf es auch eines gesicherten finanziellen Rückhalts über viele Jahre hinweg. Die derzeit bereitgestellten öffentlichen Forschungsmittel reichen dafür bei Weitem nicht aus. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Verbundprojekt mit 1,3 Millionen Euro über einen Zeitraum von 3 Jahren.

Wenn Kranksein arm macht – So hilft der Härtefonds der Deutschen Krebshilfe

Wer an Krebs erkrankt, muss oft erleben, dass Freunde sich zurückziehen und die Erkrankung zudem mit einer finanziellen Notsituation einhergeht. Rund 70 Prozent vom letzten Monatsgehalt zahlt die Krankenkasse als Krankengeld. Wer wenig verdient oder eine Familie ernähren muss, gerät dann schnell in existenzielle Not. Um mit wenig Geld auszukommen, muss gespart werden, auch beim Essen.

Für nicht wenige bleibt der Gang zur Tafel unvermeidbar. Manchmal reicht nicht einmal das aus, um den finanziellen Engpass zu beheben. In solchen Fällen hilft der Härtefonds der Deutschen Krebshilfe. Bereits 1976 von ihrer Gründerin Mildred Scheel eingerichtet, unterstützt der Härtefonds Menschen, die durch ihre Krebserkrankung in große Not geraten sind. Dabei geht es auch um psychische Hilfe: Zum Beispiel, wenn eine Patientin nach überstandener Chemotherapie mit einer Echthaarperücke etwas Würde und Normalität zurückgewinnen möchte. Andere nutzen die einmalige finanzielle Unterstützung durch den Härtefonds für die Zuzahlung zu Medikamenten und stationären Aufenthalten, für gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse oder einen neuen Sportanzug für den Aufenthalt in der Reha-Klinik.

Für viele Betroffene bedeutet die Hilfe aus dem Härtefonds jedoch mehr als Geld: Sie ist ein Zeichen, dass sie mit ihrer Krankheit nicht allein sind – und eine Ermutigung, den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen, um wieder ganz gesund zu werden. Mehr als 10.000 Anträge erreichten die Deutsche Krebshilfe allein im Jahr 2018, von denen sie 7.394 mit insgesamt 4,6 Millionen Euro bewilligte. Seit 1976 hat die Deutsche Krebshilfe aus den ihr anvertrauten Spendengeldern rund 126 Millionen Euro für diesen Härtefonds bereitgestellt. Die Zuwendungen sind an Familieneinkommensgrenzen gebunden. Jeder Antrag wird eingehend geprüft, damit das Geld auch wirklich den Menschen zugutekommt, die es am dringendsten brauchen.